Imaginationen sind bewusste und geleitete Vorstellungen. Sie werden in der Psychotherapie schon lange genutzt. Bereits Sigmund Freud nutzte sie. Traumatherapeuten arbeiten intensiv mit Imaginationen, Vorstellungsübungen. In Meditationen werden Imaginationen ebenfalls eingesetzt. Bereits in der Antike, aber auch im Buddhismus und in der christlichen Mythologie wurden und werden Imaginationen in Form von spirituellen Erfahrungen genutzt. Es sind Möglichkeiten mit dem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten, dadurch alte, seelische Verletzungen zu heilen, Ressourcen, Selbsthilfekräfte zu aktivieren. Auch in Entspannungsverfahren werden Imaginationen, z.B. im Autogenen Training – zur Vorstellung der Schwere als Vergleich bzw. in Form des Ruhebildes genutzt. Somit dienen sie auch der Vertiefung von Entspannung.

Imaginationsübungen werden z.B. in der Traumatherapie zur Selbstfürsorge, Aktivierung von Ressourcen, Spannungsabbau sowie für den Umgang mit Intrusionen und Flashbacks, zur Stabilisierung, Selbstberuhigung eingesetzt.

Viele Menschen denken, dass sie keine Bilder sehen können. Es ist auch nicht notwendig Bilder zu sehen. Es reicht, wenn Du an das Gesprochene denkst, versuchst es dir vorzustellen. Du wirst staunen, dass Du doch relativ schnell Bilder, vielleicht anfangs nur Bruchstücke, aber mitzunehmendem Übung immer deutlicher, sehen kannst, aber es reicht auch, nur zu denken.

Unter Skills findest Du Möglichkeiten zur Selbsthilfe in belastenden Situationen, bei unangenehmen Gefühlen, zum Unterbrechen von Dissoziationen und mehr. Diese sind empfehlenswert z.B. bei Unruhezuständen, Angst, Depression, Schlafstörungen, innerer Anspannung, Phobien, Stress.

Du solltest die Imaginationsübungen und Skills nicht hören, wenn Du Auto fährst, am Straßenverkehr teilnimmst, an Maschinen arbeitest oder in anderen Situationen, die Deine Konzentration erfordern.  Auch nicht, wenn Du eine Psychose hast.

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